Good Mush -

 Schlittenhundesport mit dem Alaskan Malamute

 

Der Alaskan Malamute ist und war ein Gebrauchshund und seine Leistungsbereitschaft hängt grundlegend mit ihrer Arbeitsverwendung zusammen. Wer also seinen Alaskan Malamute eine rassegerechte Beschäftigung bieten will, kommt um den Schlittenhundesport mit ihm nicht herum.  

Für Schlittenhunderennen gibt es genau festgelegte Regeln. Die Rennen werden jeweils in wenigstens zwei Läufen ausgetragen und sind nach Rassen und Gespanngrößen unterteilt, wobei die gefahrene Gesamtzeit über die Platzierung entscheidet. Der körperlichen Konstitution und Kondition der Hunde wird dabei besondere Beachtung geschenkt. Denn: Es dürfen nur gesunde und trainierte Tiere eingesetzt werden, die mindestens fünfzehn Monate alt sein müssen.  

Die Gespanne werden vom Schlittenhundeführer - auch Musher genannt – nur mit Kommandos gelenkt. Deshalb ist bei größeren Gespannen, ein gut ausgebildeter Leithund entscheidend für die Leistungsfähigkeit des gesamten Teams.  

Während die Streckenlängen bei den so genannten Sprintrennen je nach Gespanngröße zwischen fünf und zwanzig Kilometer liegen, werden auf Middle – Distance – Rennen zwischen dreißig und vierzig Kilometer zurückgelegt.  

Schlittenhunde können jedoch weitaus längere Strecken laufen. Die Longtrail – Strecke beträgt daher bis zu sechzig Kilometer an einem Tag. Dabei unterscheidet eine Besonderheit den Longtrail von den Sprint oder Middle – Distance – Rennen: Die Nacht zwischen den Renntagen wird von den Hunden und Mushern draußen verbracht.  

Neben Rennen richtet insbesondere der Deutsche Club für Nordische Hunde e.V. (DCNH) auch Touren und Vielseitigkeitsläufe aus. Diese beiden Angebote sind speziell auf die besonderen Eigenschaften des Alaskan Malamute, die sich vor allem durch die Arbeitsleistung vor dem Schlitten oder Wagen im schwierigen Gelände offenbaren, abgestimmt: Ausdauer, Kraft, Arbeitswillen, Härte und Führigkeit.  

Die Schnelligkeit spielt dabei auf Touren keine Rolle. Und Gemeinsamkeit wird groß geschrieben: Man startet, fährt und beendet die Tour gemeinsam. Die Strecken sind unterschiedlich schwierig und liegen je nach Trainingsstand der Hunde in der Regel zwischen zwanzig und sechzig Kilometer am Tag. Es gibt natürlich auch noch längere Strecken.  

Der Vielseitigkeitslauf  ist eine Art Mischung aus einem Sprintrennen und einer Tour. Es werden auf einer zuvor festgelegten Strecke mehrere Hindernisse aufgebaut, die von den Hunden und dem Musher zusammen bewältigt werden müssen. Hierbei ist Schnelligkeit nicht allein entscheidend. Vielmehr steht die Bewältigung der gestellten Aufgaben im Vordergrund.

interessante Links

The Wold Sprint Trophy 2008


Gespann Margrit Mader Grenzlandtour I 2007

 

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