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Wer
meint, dass unser Landesverband Mittelrhein nur „Schönwetter-Touren
ausrichtet, wurde an diesem Wochenende, zumindest am Samstag,
eines Anderen belehrt.
Aber
der Reihe nach. Irene und H.R. Hugo haben für das oben benannte
Wochenende ein Tour mit Fahrrad und Dreirad für Schlittenhunden
angeboten. Vorgesehen war eine Tour rund um die Oleftalsperre.
Diese Tour konnte aber wegen der starken Sturmschäden in der
Eifel nicht stattfinden. Zum Glück konnte aber eine gute
Alternative angeboten werden..
Der
Treffpunkt war nun Dahlem, gelegen in der Nähe von Udenbreth und
Hollerath. Aus Richtung Aachen kommend waren wir nach 1,5 Stunden
mit 4 Hunden, Anhänger und Dreirad kurz nach 9:00 Uhr auf dem
Wanderparkplatz Rehbach angekommen. Auf der Hinfahrt war der
Himmel mit einigen Wolken behangen, aber die meiste Zeit schien
die Sonne. Also hatte der Wetterbericht mit seiner Vorhersage“
schlimmer Regen mit Sturm“ wieder mal nicht recht behalten. Das
konnte uns in diesem Falle ja nur recht sein. Aber wir hatten
nicht mit dem plötzlichen Wetterumschlag ( den die Eifel ja auch
berühmt macht) gerechnet. Kurz vor 10 Uhr fing es leicht an zu
regnen. Die anderen Teilnehmer waren auch eingetroffen und wir
meinten, dass uns einige Tropfen Regen nichts ausmachen würden.
Die Hunde wurden gewässert und langsam machte man sich
daran sie nach einiger Zeit auch vor Wagen und Rad zu spannen.
Mittlerweile waren aus den kleinen Tropfen schwere und dicke
geworden. Der aufkommende Sturm tat sein weiteres. Bei dieser
Wetterlage ging es dann gegen 11:00 Uhr los. Anfangs ging es auf
gut fahrbare Wege gut voran, Steigungen und doch sehr viel Wasser
kamen nach geraumer Zeit dazu. Den Hunden wie auch den Menschen
mit ihren Fahrzeugen wurde viel abverlangt. Kleine Rinnsale wurden
dann schon mal weinige Zentimeter breiter und zu dem Wasser von
oben kam Wasser in den Schuhen dazu. Die ganze Gruppe stellte sich
dieser Herausforderung und man gab sich gegenseitige
Hilfeleistungen wo sie auch notwendig waren. Es war ein Wetter wo
ansonsten kein Hund auf der Strasse war
Am Sonntag war herrliches Wetter. Vor dem Start war alles schon
aufgeregt.
So
sieht ein trauriger Hund aus der wegen einer Fußverletzung nicht
mitlaufen kann!
Ich bin ganz traurig!
Antritt zum Wässern!
Auch
der Gemeindewald Dahlem war von Sturmschäden nicht unberührt
geblieben. Ein Baum der den Weg versperrte musste mit Hund und
Wagen überquert werden. Dabei kam die wirklich großartige
Kameradschaft untereinander zu tragen. Ohne gegenseitige Hilfe wäre
das nie zu schaffen gewesen. Nach ca. 2,5 Stunden kamen wir wieder
am Ausgangsort an. Hunde wie Menschen waren bis auf die Haut nass.
Die Hunde wurden mit Handtüchern so gut es ging getrocknet und
bekamen das was sie sich verdient hatten.
Geht es bald los???
Die letzten Reparaturen am Fahrrad!
Alles Klar??

Nach
dem Versorgen der Hunde haben sich die Menschen in die schöne
halboffene Hütte zurückgezogen und es gab noch Nudelsalat und
Getränke. So richtig gemütlich mit den nassen Sachen wurde es
leider nicht. Aber wir haben doch noch etwas zusammen gesessen und
die Tour ausgewertet. Einstimmig wurde geäußert, dass es großen
Spaß gemacht hat und man sich schon auf morgen freute. Zum
Abschied wurden Irene und Rüdiger gebeten, sich um besseres
Wetter für den Sonntag zu bemühen.
Jeder bereitet seine Hunde gut vor!
Es wird noch über das Wetter geschwärmt!
Nun geht es bald los
Anspannen vor dem Dreirad!
Wie immer am Start!!!!
Und schon ist man auf der Strecke!
Mit 2 Hunden und Zusatzgewicht!


Der Parkplatz Rehbach!
Ankunft, geschafft aber auch müde, Hund wie Mensch!
Erstes Verschnaufen. ( der Stein ist stehen geblieben)
Auf dem Übernachtungsplatz!

Bei Kaffee, Kuchen, Lakritze, Säften und guten Gesprächen!
Ein schönes Erlebnis!
Und
siehe da, sie haben sich mit Erfolg bemüht. Der Sonntag war vom
Wetter her auch herrlich. Die Sonne lachte und wir mussten uns
beeilen morgens los zu kommen, weil die Temperatur doch schon auf
die 10° zuging. Jedem Beteiligten kam die Tour kürzer und
schöner vor, trotzdem es die gleiche Tour wie am Vortag war. Am
Sonntag wurde zusätzlich noch eine Schleife gefahren, die dann
die Kilometerzahl vom Vortag noch erhöhte, Nach dem Mittag waren
wir wieder zurück und wurden dann noch zu dem Übernachtungsplatz
der Teilnehmer eingeladen, die für mehrere Tage angereist waren.
Dort gab es Kaffe, Kuchen und alles was das Herz begehrt. Am schönsten
war aber das gemeinsame Zusammensitzen und das Erzählen über
Hunde und alles was dazu gehört.
Es
war eine sehr schöne Erfahrung für alle was Kameradschaft und
Sportgeist betrifft. Dafür Danke an Irene und Rüdiger.
Ich
muss noch anmerken, dass es am Samstag nicht Möglich war zu
fotografieren. Die Kamera wäre sehr nass geworden was ihr nicht
so gut getan hätte. Vom Sonntag sind einige Bilder aber hier zu
sehen.
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