Tour Oleftal 3. und 4.03.2007

Wer meint, dass unser Landesverband Mittelrhein nur „Schönwetter-Touren ausrichtet, wurde an diesem Wochenende, zumindest am Samstag, eines Anderen belehrt.

Aber der Reihe nach. Irene und H.R. Hugo haben für das oben benannte Wochenende ein Tour mit Fahrrad und Dreirad für Schlittenhunden angeboten. Vorgesehen war eine Tour rund um die Oleftalsperre. Diese Tour konnte aber wegen der starken Sturmschäden in der Eifel nicht stattfinden. Zum Glück konnte aber eine gute Alternative angeboten werden..

Der Treffpunkt war nun Dahlem, gelegen in der Nähe von Udenbreth und Hollerath. Aus Richtung Aachen kommend waren wir nach 1,5 Stunden mit 4 Hunden, Anhänger und Dreirad kurz nach 9:00 Uhr auf dem Wanderparkplatz Rehbach angekommen. Auf der Hinfahrt war der Himmel mit einigen Wolken behangen, aber die meiste Zeit schien die Sonne. Also hatte der Wetterbericht mit seiner Vorhersage“ schlimmer Regen mit Sturm“ wieder mal nicht recht behalten. Das konnte uns in diesem Falle ja nur recht sein. Aber wir hatten nicht mit dem plötzlichen Wetterumschlag ( den die Eifel ja auch berühmt macht) gerechnet. Kurz vor 10 Uhr fing es leicht an zu regnen. Die anderen Teilnehmer waren auch eingetroffen und wir meinten, dass uns einige Tropfen Regen nichts ausmachen würden. Die Hunde wurden gewässert  und langsam machte man sich daran sie nach einiger Zeit auch vor Wagen und Rad zu spannen. Mittlerweile waren aus den kleinen Tropfen schwere und dicke geworden. Der aufkommende Sturm tat sein weiteres. Bei dieser Wetterlage ging es dann gegen 11:00 Uhr los. Anfangs ging es auf gut fahrbare Wege gut voran, Steigungen und doch sehr viel Wasser kamen nach geraumer Zeit dazu. Den Hunden wie auch den Menschen mit ihren Fahrzeugen wurde viel abverlangt. Kleine Rinnsale wurden dann schon mal weinige Zentimeter breiter und zu dem Wasser von oben kam Wasser in den Schuhen dazu. Die ganze Gruppe stellte sich dieser Herausforderung und man gab sich gegenseitige Hilfeleistungen wo sie auch notwendig waren. Es war ein Wetter wo ansonsten kein Hund auf der Strasse war

  
Am Sonntag war herrliches Wetter. Vor dem Start war alles schon aufgeregt.

 So sieht ein trauriger Hund aus der wegen einer Fußverletzung nicht mitlaufen kann!

   
Ich bin ganz traurig!

   
Antritt zum Wässern!

Auch der Gemeindewald Dahlem war von Sturmschäden nicht unberührt geblieben. Ein Baum der den Weg versperrte musste mit Hund und Wagen  überquert werden. Dabei kam die wirklich großartige Kameradschaft untereinander zu tragen. Ohne gegenseitige Hilfe wäre das nie zu schaffen gewesen. Nach ca. 2,5 Stunden kamen wir wieder am Ausgangsort an. Hunde wie Menschen waren bis auf die Haut nass. Die Hunde wurden mit Handtüchern so gut es ging getrocknet und bekamen das was sie sich verdient hatten.

 

   
Geht es bald los???

  
Die letzten Reparaturen am Fahrrad!

   
Alles Klar??

Nach dem Versorgen der Hunde haben sich die Menschen in die schöne halboffene Hütte zurückgezogen und es gab noch Nudelsalat und Getränke. So richtig gemütlich mit den nassen Sachen wurde es leider nicht. Aber wir haben doch noch etwas zusammen gesessen und die Tour ausgewertet. Einstimmig wurde geäußert, dass es großen Spaß gemacht hat und man sich schon auf morgen freute. Zum Abschied wurden Irene und Rüdiger gebeten, sich um besseres Wetter für den Sonntag zu bemühen.

 

    
Jeder bereitet seine Hunde gut vor!

    
Es wird noch über das Wetter geschwärmt!

    
Nun geht es bald los

    
Anspannen vor dem Dreirad!

    
Wie immer am Start!!!!

   
Und schon ist man auf der Strecke!

   
Mit 2 Hunden und Zusatzgewicht!

  
Der Parkplatz Rehbach!

   
Ankunft, geschafft aber auch müde, Hund wie Mensch!

   
Erstes Verschnaufen. ( der Stein ist stehen geblieben)

    
Auf dem Übernachtungsplatz!

   
Bei Kaffee, Kuchen, Lakritze, Säften und guten Gesprächen!

  
Ein schönes Erlebnis!

Und siehe da, sie haben sich mit Erfolg bemüht. Der Sonntag war vom Wetter her auch herrlich. Die Sonne lachte und wir mussten uns beeilen morgens los zu kommen, weil die Temperatur doch schon auf die 10°  zuging. Jedem Beteiligten kam die Tour kürzer und schöner vor, trotzdem es die gleiche Tour wie am Vortag war. Am Sonntag wurde zusätzlich noch eine Schleife gefahren, die dann die Kilometerzahl vom Vortag noch erhöhte, Nach dem Mittag waren wir wieder zurück und wurden dann noch zu dem Übernachtungsplatz der Teilnehmer eingeladen, die für mehrere Tage angereist waren. Dort gab es Kaffe, Kuchen und alles was das Herz begehrt. Am schönsten war aber das gemeinsame Zusammensitzen und das Erzählen über Hunde und alles was dazu gehört.

Es war eine sehr schöne Erfahrung für alle was Kameradschaft und Sportgeist betrifft. Dafür Danke an Irene und Rüdiger.

Ich muss noch anmerken, dass es am Samstag nicht Möglich war zu fotografieren. Die Kamera wäre sehr nass geworden was ihr nicht so gut getan hätte. Vom Sonntag sind einige Bilder aber hier zu sehen. 

 


 

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