Grenzlandtour 1 am 13/14.01.2007


Gespann Margrit Mader, Grenzlandtour I, 2007

 

Fotos der Tour sind unter Galerie zu finden 

Am 13. und 14. 1. 2007 veranstalteten Cäcilia Hirn mit Hilfe von Günter  Kuhnert  eine Schlittenhundetour für Gespanne und Fahrräder im Kreis Heinsberg.  

Am Adolfussee befand sich der Stake out Platz und schon am Freitag Abend fanden sich die ersten Musher ein. Schnell wurde jeweils der richtige Platz ausgewählt, die Hunde versorgt und dann war so mancher froh, sich zur Ruhe begeben zu können, lag doch meistens ein Arbeitstag plus mehr oder weniger weiter Anreise hinter einem. Zwischen drei und vier Uhr morgens trudelten sogar noch Teilnehmer aus Thüringen ein, die besonders lange beruflich zu hause aufgehalten worden waren.


Am Samstag gegen 9:00 Uhr waren fast alle Teilnehmer der Grenzlandtour in Hückelhoven am Adolfo-See eingetroffen. Es wurde sich ein Standplatz gesucht und man richtete sich häuslich ein.


Geduldig warteten die Hunde auch auf ihren Einsatz!


Dann wurde endlich die Suppe gereicht


Nachts hatte es geregnet, entsprechend sah am morgen der Parkplatz aus.


Besprechung über die zu fahrende Strecke, mit Ausgabe von Kartenmaterial!


Wie komme ich nun an die Kaffeekanne?


Die Hunde werden eingespannt, endlich soll es losgehen!


Unser Breitensportobmann H.R. Hugo beim Start. Mit Verpflegung, und entsprechend gekleidet geht er auf Fahrt mit seinen beiden Alaskan Malamute.

Als am nächsten morgen die restlichen Teilnehmer eintrafen, konnte man hier und da laute Begeisterung vernehmen, treffen sich doch unverhofft  manche auf einer Tour wieder, die sich lange nicht gesehen haben. Von Niederlanden bis Thüringen kamen die Teilnehmer.  

10 Gespanne waren es, darunter zwei Radfahrer mit Einzelhund, bis hin zum sechser Gespann. Eine Teilnehmerin trudelte verspätet ein, da Cilly und sie sich mit der Startzeit missverstanden hatten.

 Alle anderen machten sich nach der Begrüßung startklar und die Hunde konnten es kaum erwarten. Aber erst wurden alle noch von Günther eingewiesen, er hatte alles minutiös geplant, jeder bekam eine Karte und genaue Instruktionen damit auch keiner verloren gehen könne.  

Endlich ging es los, immer an der Rur entlang, die nach den langen Regenfällen der letzten Wochen viel Wasser führte. Schön an Touren ist das gemeinsame Fahren, man kann die anderen Hunde beobachten und wie die eigenen im Verhältnis dazu laufen, man kann sich unterhalten und schauen wie die Hundegespanne aufeinander reagieren, kann Überholen üben und was man sonst noch so braucht. Für die Hunde ist eine Tour sowieso ein Highlight.  


Jochen Mühl mit seinem Siberian Huskys!


Rüdiger Hugo, im Hintergrund Ute Casper mit Ihrem Aslaq!

Das Streckenprofil war flach und daher leicht, aber die Herausforderung lag in den zahlreichen Joggern, Spaziergängern, Hunden, Radfahrern. Die Strecke war ein stark frequentiertes Naherholungsgebiet und für die nicht ganz so routinierten Gespanne eine Erfahrung. Der „Hit“ war die Hauptverkehrsstraße in einem Dorf, die wir für unsere Zwecke kurzerhand sperrten, Günther in seiner Warnweste sah extrem professionell aus J. Die Dorfbevölkerung hatte was zum Staunen!  

Nach einer Pause am Ziel, in der uns die verspätete „Nachzüglerin“ mit ihrem sechser Malamutegespann eingeholt hatte, ging es wahlweise durch eine „Schlammrunde“ oder relativ sauber anders herum zurück. Trotz Günters eindringlicher Warnung fuhren manche die „Schlammrunde“ und unsere Hunde konnten gar nicht verstehen, warum sie da nicht hinterher durften. Hinterher hörten wir es wäre gar nicht so schlimm gewesen.  

Zum Schluß konnte wer wollte noch um den Adolfosee fahren und die Strecke auf diese Art etwas verlängern.  

Nachdem dann die Hunde versorgt waren, auch mancher Jung- oder Althund wurde noch versorgt und ausgeführt, saßen  die Musher bei Erbsensuppe und Kaffee zusammen.

 
Immer fair!!!!

Abends wurde dann noch ein Grill ausgepackt, (man muß ja staunen, was alles in die kleinsten Wohnanhänger reinpasst),  und wer nicht schon nachmittags im nahe gelegenen Supermarkt eingekauft hatte, fand noch was Grillfähiges und ein paar Salate im eigenen „Wohnwagenkühli“. So wurde es gemütlich dort am Adolfosee, von Regen wurde man an dem Tag sowieso verschont und kalt war es auch nicht, interessant waren die Wildgänse, die in der Dämmerung mit Geschrei auf das Wasser kamen.  

Der nächste Tag überraschte mit strahlendem Sonnenschein und schon früh wurde gestartet um dem vielen Publikum zuvor zu kommen. Es ging dieselbe Strecke entlang, die

Hauptverkehrsstraße war aber viel ruhiger und die Schlammrunde wurde nun auch von anderen ausprobiert.  

Die Strecke um den See zum Schluß hatte dann schon mehr Publikum, die „Eingeborenen“ waren aufgestanden!  

Recht früh wurde dann dieser Tourentag beendet, die die von weit her kamen, waren sicherlich froh.

Aber es war ein sehr gelungenes Wochenende und unser Dank gebührt Cäcilia Hirn und Günter Kuhnert für die Organisation.

 Jederzeit wieder!  

I.Hugo

Fotos Günter Böhmer

Bilduntertitel Günter Kuhnert

wer noch mehr über die Tour entlang der Rur wissen möchte, findet die hier
http://www.hts-info.de/publish/radwandern/routentipps/radtouren_detail.html?ID=18 


Der Sonntag meinte es sehr gut mit uns. Strahlender Sonnenschein und 8° ließ viel gute Laune aufkommen



Es ging immer an der Rur entlang!

 

und so sieht der erste Teil des Trails aus dem Weltall aus

der stake out ist am See, oben links im Bild und dann ging es immer weiter an der Rur

 

 

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